Foto Abmahnung erhalten?

Richtig reagieren & Geld sparen

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Erfahrung aus hunderten Fotoabmahnungen international

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  Strategiebesprechung    täglich von 9 bis 20 Uhr    bundesweit

Abmahnung Urheberrecht Bilder

Unterlassungserklärung & Schadenersatz

Sie haben eine Bildrechte Abmahnung erhalten. Darin wird von Ihnen sehr kurzfristig eine Unterlassungserklärung und hoher Schadenersatz für den Fotografen gefordert. Ist die Abmahnung sogar Betrug oder Abzocke?

Wundern Sie sich nicht

Viele Abgemahnte haben im Laufe der Zeit, insbesondere zur Gestaltung von Internetseiten, Fotos genutzt und dabei vergessen, sich um die Lizenzbedingungen zu kümmern. Oft ist ein Nutzungsentgelt zu zahlen und der Fotograf zu nennen. In vielen Fällen wurden die Nutzungsbedingungen also schlicht übersehen.

Sie wissen nicht, wie Sie auf die Foto Abmahnung reagieren sollen?

Hilfe von Spezialisten für Abmahnungen

Bleiben Sie ruhig: Wir sagen Ihnen, was zu tun ist. Nutzen Sie unsere kostenlose Ersteinschätzung. Rufen Sie uns jetzt unter ✆ 030 95 99 82 220 an. Sie erhalten mit Baumeister Rosing einen kompetenten Partner zur Abwehr der überhöhten Forderungen. Oft ist der Schadenersatz nach unten zu korrigieren. Zudem bestehen bei der Unterlassungserklärung viele Einzelheiten, die es zu beachten gilt. Wir agieren hier mit großen Erfahrungen bei Bildrechte Abmahnungen im deutschsprachigen Raum. Profitieren Sie von diesen Erfahrungen.

Foto Abmahnung – was kann ich tun?

  • Keine Unterschrift

    Keine Schuldanerkenntnisse abgeben

  • Keine Zeit verschenken

    Innerhalb der Fristen aktiv werden

  • Kostenfreie Einschätzung nutzen

    Anwalt für Urheberrecht: ✆ 030 95 99 82 220 

Foto Abmahnung

Was tun? 

1. Keine Unterschrift leisten

Beigefügte vorformulierte Unterlassungserklärung niemals unterschreiben! Hier bestehen Nachteile für Sie.

2. Fristgemäß reagieren

Behalten Sie die Übersicht. Notieren Sie daher die Fristen. Reagieren Sie anschließend mit der richtigen Strategie.

3. Erstberatung nutzen

Rufen Sie uns für eine Einschätzung unter ✆ 030 95 99 82 220 an.
Täglich 9 – 20 Uhr

Bildrechte

Nutzungsrechte für ein Foto

Der persönliche Hersteller einer Fotoaufnahme ist Inhaber des Rechts, die Fotoaufnahme nach § 15 UrhG ausschließlich zu nutzen und zu verwerten (= Urheber bzw. Lichtbildner). Er darf daher gemäß § 15 UrhG die konkrete Verwendung seiner Fotoaufnahme festlegen, mithin, ob und wo es vervielfältigt und verbreitet, sowie ausgestellt werden darf. Es kann hierbei dahinstehen, ob es sich bei dem Foto um ein Lichtbildwerk oder ein Lichtbild (einfache Fotoaufnahmen) handelt. Beide Aufnahmen genießen urheberrechtlichen Schutz genießen. Bereits jede von einer Person geschaffene Fotoaufnahme (Lichtbild) genießt diesen Schutz des Urhebers.

Bildrechte

Namensnennung bei Bildern

Darüber hinaus steht dem Fotograf nach § 13 UrhG das Recht auf Anerkennung seiner Urhebereigenschaft an der Fotoaufnahme zu. Er kann bestimmen, ob sein Foto mit einer Urheberbezeichnung zu versehen ist und welche Bezeichnung zu verwenden ist (Werbeeffekt).

Ähnliche Regelungen findet man bei den Nachbarn:

  • Österreich
  • Schweiz

Ist die Foto Abmahnung rechtens?

Fotoabmahnung = Abzocke?

Nein, Fotograf ahndet Verstöße

Fotografen lassen sich regelmäßig von spezialisierten Kanzleien für Bildrechte vertreten. Seit Jahren werden Bildnutzungen ohne Lizenz abgemahnt. Die Suche im Internet ist einfach. Mit der entsprechenden Software ist das Bild auf der fremden Webseite schnell aufgefunden. Hierbei werden große Geldbeträge für die fehlende Lizenz eingefordert. Dann sind Abgemahnte mit den meist überhöhten Forderungen der Fotografen konfrontiert. Zwar können solche Lizenzen gewisse Entgelte rechtfertigen. Jedoch sind die meisten Fotografen keine Berufsfotografen. Daher ist es Ihnen bereits verwehrt, derart hohen Schadenersatz zu fordern.

Könnte ich die Abmahnung einfach ignorieren?

Nein, frühzeitig reagieren

Gerade Foto Abmahnungen werden besonders häufig vor Gericht gebracht, um den Unterlassungsanspruch geltend zu machen, wenn man nur zögerlich reagiert. Grund ist: in den meisten Fällen sind die Abmahnschreiben zumindest dem Grunde nach berechtigt. Mithin fehlt oft die Lizenz, d.h. viele Betroffene schulden eine Unterlassungserklärung. Daher ist eine Reaktion durch einen erfahrenen Rechtsanwalt meist der bessere Weg. Auf diese Weise können etwaige Gerichtsverfahren vermieden werden, die nur unnötige Kosten generieren. Daher raten wir dringend dazu, innerhalb der Fristen zu reagieren.

Benötige ich einen Anwalt?

Ja, das Urheberrecht ist Spezialrecht

Sie entscheiden selbst. Jedoch ist das Urheberrecht und damit Bildrechte eine komplexe und spezielle Rechtsmaterie. Abgemahnte sind selten in der Lage, die vielen Aufgaben alleine zu lösen. Insbesondere die Fragen zur Unterlassungserklärung und zur Höhe des angemessenen Schadenersatzes kann nur ein Profi beantworten. Es ist daher ratsam, einen erfahrenen Rechtsanwalt im Urheberrecht zur Hilfe zu nehmen.

Kann ich mir eine Verteidigung leisten

Faires Pauschalhonorar

Streitigkeiten im Urheberrecht sind immer kostspielig. Abmahnungen rufen hohe Beträge auf. Deswegen haben Viele Zweifel, dass sie einen guten Verteidiger bezahlen können. Die Sorge ist aber völlig unberechtigt. Es gibt die Möglichkeit, dass Sie mit Ihrem Anwalt einen fairen Pauschalbetrag für die komplette Verteidigung vereinbaren. Damit haben Sie die Kosten von Anfang an im Blick.

Bildrechte Abmahnung – HILFE bei Verteidigung

Kompetente Hilfe durch erfahrene Anwälte

Der für Sie zuständige Leiter unseres Teams – Herr RA David Werner – war in einer großen Abmahnkanzlei tätig. Dabei hat er über hunderte Abmahnungen wegen unerlaubter Fotonutzung bearbeitet und analysiert. Bei uns profitieren Sie also von der Kenntnis der Taktik und Kniffe der Abmankanzleien. Somit erhalten Sie einen starken Partner.

Vor allem Höhe der Forderungen prüfen lassen

Entgegen den Ausführungen in der Foto Abmahnung sind die Beträge für Schaden- und Aufwendungsersatz oft niedriger anzusetzen. Bereits hier können Sie viel sparen. Fragen Sie einen Profi.

 Umfassende Verteidigung

  • Anwaltliche Prüfung & Beratung Haftungssituation
  • Strategieplanung für die Verteidigung
  • Prüfung Höhe Schadenersatz
  • Verteidigungsschreiben
  • Abwehr überhöhte Forderungen
  • Anfertigung einer modifizierten Unterlassungserklärung
  • Verhandlungen & Abschluss mit Gegenseite

Pauschalpreis bei der Verteidigung

Konflikte im Urheberrecht sind immer kostenintensiv. Besonders Abmahnungen wegen Bildrechte können dschnell hunderte bzw. tausende Euro an Kosten verursachen. Das liegt vor allem daran, dass der Unterlassungsanspruch für die unerlaubte Verwendung des Fotos hochwertig ist. Wir bieten den Abgemahnten daher eine juristische & wirtschaftliche Lösung an. So vertritt Sie die Kanzlei Baumeister Rosing für einen fairen Pauschalpreis. Somit zahlen Sie einmalig einen fixen Betrag und erhalten eine vollumfängliche anwaltliche Betreuung gegen den Abmahner.

abmahnung@baumeister-rosing.de

Erstberatung anfordern

    Was wird verlangt?

    Forderungen in der Foto Abmahnung

    Folgende Ansprüche sind für den Fotografen relevant:

    • Unterlassung der nichtlizenzierten Nutzung
    • Auskunft zur bisherigen Nutzung
    • Schadenersatz für entgangene Verkäufe
    • Beseitigung (Löschung des Fotos)
    • Rechtsanwaltskosten für die Foto Abmahnung

    Gut zu wissen: Straftat

    Ein Verstoß gegen das Urheberrecht ist eine Straftat und wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, § 106 UrhG. Der strafrechtliche Aspekt wird bei Urheberrechtsverletzungen jedoch kaum beachtet. Es geht vielmehr um eine zivilrechtliche Verfolgung und Unterbindung solcher Verstöße, als den Abgemahnten zusätzlich mit einer Anzeige bei den Behörden zu beschweren. Daher sind Strafanträge sehr selten anzutreffen.

    Lizenzentgelt für den Fotografen (= Schadenersatz)

    Es wird ein Lizenzgeld für die unerlaubte Bildnutzung verlangt. Die Höhe ist dabei auf der Grundlage des Betrages zu berechnen, den man als angemessene Vergütung hätte entrichten müssen, wenn man die Erlaubnis zur Nutzung damals eingeholt hätte. Solche Beträge werden oft unberechtigt anhand der MFM Tabelle geschätzt. Dort haben Berufsfotografen im Rahmen einer Umfrage bestimmte Honorare angeben. Nur ist nicht jeder Abmahner ein Berufsfotograf.

    Rechtsanwaltsgebühren

    Die Abmahner möchten natürlich Rechtsanwaltsgebühren erstattet bekommen. Diese belaufen sich je nachdem zwischen 200 und 1.500 Euro.

    Auskunftsansprüche

    Es ist immer zu empfehlen, die Auskunftsansprüche umfänglich und wahrheitsgemäß zu bedienen. Die oft geforderte Auskunft dient dazu, das Ausmaß der Nutzung zu erfahren. Da insbesondere die jeweilige Nutzungsdauer eines Fotos ein Faktor bei der Bemessung des Lizenzgeldes ist, ist die Frage danach regelmäßig anzutreffen.

    Häufige Fragen zur Unterlassungserkärung

    Unterlassungserklärung abgeben?

    Bei Fotoabmahnung = Regelfall

    Die Unterlassungserklärung schuldet man nur, wenn man das Foto tatsächlich ohne entsprechende Lizenz genutzt hat. Das ist leider der Regelfall. Daher ist in den meisten Fällen eine Unterlassungserklärung geschuldet. Jedoch seien Sie hier bitte vorsichtig. Die von der Gegenseite vorformulierten Erklärungen sind mit Nachteilen für Sie. Es ist daher oft eine Modifikation der Formulierungen notwendig.

    Kann ich ein Muster aus dem Internet nehmen?

    Meiden Sie Muster

    Es kommt auf konkrete Formulierungen an. Geben Sie daher keine Muster – Erklärung aus dem Internet ab. Diese sind meist nicht auf den Einzelfall passend. Sie laufen damit Gefahr, dass Sie nicht alle Punkte der geforderten Unterlassung ordnungsgemäß erfüllen. Folglich der Fotograf weitherin die Möglichkeit, Sie vor Gericht zu ziehen. Gerade das sollten Sie aber im Haftungsfall verhindern.

    Was ist eine modifizierte Unterlassungserklärung?

    Anpassungen

    Die Formulierungen in der Mustererklärung aus der Fotoabmahnung müssen regelmäßig angepasst werden. Oft sind einzelne Bestimmungen mit Nachteilen versehen. Daher werden in der anwaltlichen Praxis Teile der Unterlassungserklärung umformuliert. Infolgedessen ist die Unterlassungserklärung modifiziert.

    Ich habe alle Fotos sofort gelöscht

    Das reicht nicht aus

    Das Löschen der Dateien auf dem PC oder der Webseite reicht alleine nicht aus. Die abgemahnte Rechtsverletzung ist erst dann beendet, wenn der Verantwortliche ernsthaft verspricht, die Nutzung ohne Lizenz zukünftig zu unterlassen. Somit ist – im Haftungsfall – die strafbewehrte Unterlassungserklärung notwendig. 

    Abmahnung Foto – Rufen Sie an ✆ 030 9599 82 220 oder schreiben Sie uns.

    Schadenersatz nach der MFM Tabelle zu hoch

    Honorar nach der MFM-Tabelle

    Nicht jeder Fotograf kann sein Entgelt nach der MFM – Tabelle berechnen. Zunächst muss es sich um einen Berufsfotografen handeln. Alternativ muss es sich um ein hochwertiges Foto handeln, dass an die Qualität eines Berufsfotografen heranreicht. Zudem darf die Fotoaufnahme nicht im rein privaten Kontext genutzt worden sein.

    Fotograf muss beweisen, dass er solche Verkaufspreise erzielte

    Zudem ist nicht per se auf die MFM-Tabelle abzustellen. Vielmehr sind bei der Festsetzung einer angemessenen Lizenzgebühr solche Tarife nur dann als Maßstab heranzuziehen, wenn sich in dem entsprechenden Zeitraum eine solche Übung des Fotografen herausgebildet hat (BGH, Urt. v. 06.10.2005, I ZR 266/02). Mithin ist zu prüfen, ob der Fotograf tatsächliche solche Entgelte erzielt hat. Maßgebend ist also primär die eigene Lizenzierungspraxis des Fotografen.

    Schadenersatz begrenzt auf vernünftigen Entgelte

    Im Haftungsfall ist also „nur“ dasjenige zu zahlen, was auch tatsächlich als Nutzungsentgelt im Rahmen einer regelmäßigen Übung erzielt worden wäre. So ist der Schadenersatz danach festzulegen, was vernünftige Parteien bei Abschluss eines Lizenzvertrages in Kenntnis der wahren Rechtslage und der Umstände des konkreten Einzelfalles als angemessene Gebühr vereinbart hätten (OLG Hamm, Urteil vom 13.02.2014, Az. 22 U 98/13; OLG Köln, Urteil vom 01.03.2013, Az. 6 U 168/12; OLG Düsseldorf, Urt. v. 11.11.1997, 20 U 31/97; Dreier/Schulze, UrhG, 4. Aufl., § 97).

    MFM Tabelle

    MFM Arbeitskreis

    Die MFM (= Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing) ist ein Arbeitskreis des Bundesverbandes professioneller Bildanbieter e.V. (BVPA). Dieser Arbeitskreis ermittelt jährlich die aktuellen Honorare für Fotonutzungen in Deutschland und gibt diese unter dem Titel Bildhonorare als Broschüre heraus (MFM Tabelle).

    Honorare sind „nur“ Ergebnis einer Befragung

    Die MFM Tabelle gibt Berufsfotografen und großen Medien eine Informationsquelle, wobei die abgebildeten Honorare lediglich das Ergebnis einer einseitigen Befragung der Fotografen darstellt. Hier ist vieles umstritten. Daher lohnt sich eine Gegenwehr.

    100% Verletzerzuschlag?

    Verdoppelung des Honorars

    Da der Fotograf einen Anspruch auf Namensnennung hat, wird auf das Grundhonorar oft ein Zuschlag von 100% berechnet, wenn die Urheberbenennung am Bild fehlt.

    Urheberbenennung hat wirtschaftlichen Wert

    Für Fotografen ist von wesentlicher Bedeutung, dass anhand dieser Nennung auf die fotografischen Leistungen hingewiesen wird, wodurch ein nicht unerheblicher Werbeeffekt erzielt werden kann (OLG München, Urteil vom 05.12.13, 6 U 1448/13, BGH, Urteil vom 15.01.15, I ZR 148/13). Somit wird der Urheberbenennung grundsätzlich ein eigener wirtschaftlicher Wert beigemessen.

    Keine schematische Verdopplung

    Jedoch ist einer Urheberbenennung nur dann ein wirtschaftlicher Wert beizumessen, wenn ein potentieller Kunde die Qualität des Fotos erkennen und aufgrund der Namensnennung für zukünftige Aufträge auf den Fotografen zurückgreifen könnte, oder sich die Bekanntheit des Fotografen steigern könnte.

    Demnach kann es auch sein, dass in der konkreten Situation kein Anhaltspunkt für eine Werbewirkung der Urheberbenennung ersichtlich ist. Mithin fehlt jede „wirtschaftliche“ Werbewirkung. Dann ist der unterlassenen Urheberbenennung kein eigener wirtschaftlicher Wert beizumessen (LG Stuttgart, Urteil vom 28.02.13, 17 O 872/12).

    Ergebnis: keine schematische Verdopplung – 0%

    Der Urheber hat zwar gemäß § 13 Satz 1 UrhG das Recht auf Anerkennung seiner Urheberschaft an seinem Werk, aber ein Zuschlag auf das angemessene Grundhonorar wird nicht schematisch alleine wegen der fehlenden Urheberbenennung zugesprochen.

    Jetzt Soforthilfe bei Bildrechte Abmahnung – Rufen Sie an ✆ 030 / 95 99 82 220

    Foto Abmahnung abwehren!

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